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Zentralasien
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Definition Zentralasien

Zentralasien bezeichnet die Mitte des gleichnamigen Kontinents und fasst demnach eine enorme Fläche. Spezifisch zählen hierzu sämtliche Regionen und Staaten des Kontinents, welche nicht unmittelbar an ein Weltmeer grenzen. Zentralasien ist die Heimat des Karpfen, obwohl man hier nicht auf Karpfen angeln geht. Des Weiteren wird für den umfassenden Begriff bzw. für das Synonym Zentralasien auch die Begrifflichkeit Mittelasien verwendet. Zu den Regionen zählen insgesamt nach dem Beschluss der UNESCO dreizehn verschiedene Staaten, wobei auch manche dieser lediglich mit Gebieten ihres Staates dem Gebiet Zentralasien zugehörig sind. Diese dreizehn Staaten sind der Kasachstan, Afghanistan, Tibet, Turkmenistan, Indien, Tadschikistan und Usbekistan. Die aufgeführten Namen bezeichnen die Staaten, die mit ihrer gesamten Fläche dem Kontinent zugehörig sind. Zu den Staaten, die hingegen nur mit Teilen zu dem Kontinent gehören, zählen Xinjiang, der Iran und Pakistan. Bei der Region Xinjiang handelt es sich um eine dem Land China zugehörige Provinz. Pakistan hingegen trägt zu Zentralasien mit seiner Region Punjab bei. Lediglich der Norden des Irans wird von der UNESCO zu dem Gebiet Zentralasiens gezählt.

Die Bevölkerung Zentralasiens


Hauptsächlich besteht die Bevölkerung des Kontinents aus Stämmen der Turken, welche nicht mit den Einwohnern der Türkei in Verwechslung gebracht werden sollten. Trotzdem besteht zwischen beide eine kulturelle Gemeinsamkeit. In beiden Bevölkerungen ist die Religion des Islams besonders ausgeprägt und wird von den meisten Einwohnern intensiv gelebt. Im südlichen Teil ist insbesondere der Iran vertreten, der ebenfalls dem gleichen Kulturkreis und dementsprechend auch die Religion, den Islam pflegt. Demgegenüber steht ebenfalls der Buddhismus, zu dessen Vertretern in besonderem Maße die Tibeter und die Mongolen des Landes zählen, welche hauptsächlich die Gebiete des Ostens bewohnen. Im Osten ist allerdings die Bevölkerungsdichte durchaus weniger dicht besiedelt. Ursprünglich waren die Einwohner insbesondere Nomaden, die als tragendes Merkmal ihres Stammes den häufigen Wechsel ihrer Unterkunft vorgezogen haben. Insbesondere die Bebauung der Nutzflächen des Landes konnte sich schon früh zu einer gängigen Methode der Nahrungsbeschaffung etablieren. Auch in den Städten wurde schon früh Handel betrieben und auch das Handwerk wurde zu einem angesehenen Beruf Zentralasiens. Dem ist anzumerken, dass die geographische Beschaffenheit des Kontinents eher suboptimale Bedingungen aufweist. Dieser Aspekt erweist sich insbesondere für die Bebauung von Nutzflächen als problematisch. Das Klima ist das gesamte Jahr über sehr trocken und auch die Gebiete sind weitgehend untauglich. Der Großteil der Fläche besteht nämlich aus Steppen und Wüsten, auf denen kein Anbau vollzogen werden kann.

Geschichte Zentralasiens

In der Vergangenheit war das Land insbesondere dadurch charakterisiert, dass sich der Großteil der Bevölkerung aus türkischen Stämmen bildete. Immer wieder musste Zentralasien um ihren Besitz kämpfen und seine Regionen verteidigen.